Seit dem 01.08.2024 ist André Nielges Teil von Eurorent Network, seit dem 01.08.2025 stellvertretender Geschäftsleiter. Mit über zehn Jahren Erfahrung in der Arbeitsbühnen- und Staplerwelt bringt er Branchenkenntnis, Tempo und strategische Klarheit ins Unternehmen.
Im Interview spricht er über Verantwortung, Internationalisierung und die Zukunft von Eurorent.
André, seit dem 01.08.2024 bist du Teil von Eurorent Network und seit dem 01.08.2025 stellvertretender Geschäftsleiter – wie hat sich deine Rolle entwickelt?
Sehr rasant. Mit der zusätzlichen Verantwortung und der Expertise, die ich ins bestehende Team einbringen konnte, hat sich vieles noch schneller entwickelt. Entscheidungen, Prozesse und strategische Themen haben deutlich an Dynamik gewonnen.
Du bist seit über zehn Jahren in der Arbeitsbühnen- und Staplerwelt unterwegs – welche Veränderungen haben dich besonders geprägt?
Vor allem die Digitalisierung. Anfragen laufen heute noch schneller, Partner und Lieferanten reagieren in kürzester Zeit – und genau diese Geschwindigkeit erwarten auch die Kunden. Reaktionszeit ist inzwischen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.
Was war für dich der entscheidende Punkt, zu Eurorent Network zu wechseln?
Ich kenne Christoph Queitzsch seit über zehn Jahren. Dieses Vertrauen hat vieles vereinfacht. Die Frage war eher: „Hast du Interesse?“ – und meine Antwort war klar: Ja. Es klang spannend, dynamisch und nach echter Entwicklungsperspektive.
Als stellvertretender Geschäftsleiter trägst du strategische Verantwortung – worauf liegt aktuell dein Fokus?
Ganz klar auf Sichtbarkeit. Wir wollen in der Arbeitsbühnen- und Staplerwelt noch präsenter werden – bei Lieferanten genauso wie bei Kunden. Und das nicht nur national, sondern international. Der Name Eurorent steht nicht ohne Grund für Europa.
Wie unterscheidet sich Eurorent Network von klassischen Vermietunternehmen?
Wir denken nicht regional um die „Kirchturmspitze“. Unsere Projekte sind europaweit. Von Norwegen über Dänemark, Polen, Tschechien, Frankreich, Spanien und Portugal bis in die Schweiz und nach Österreich – wir sind überall dort aktiv, wo unsere Kunden uns brauchen. Das „EURO“ in Eurorent hat eine klare Bedeutung.
Du verantwortest maßgeblich Kommunikation und Außenauftritt – welche Rolle spielt LinkedIn für euch?
Eine sehr entscheidende. Neben Empfehlungen und Mundpropaganda ist digitale Sichtbarkeit heute unverzichtbar. Auch wenn KI zunehmend Einzug hält – am Ende sind es Menschen, die posten, vernetzen und Beziehungen aufbauen. Genau dort entsteht Vertrauen.
Wie wichtig ist Internationalisierung – insbesondere mit Blick auf Osteuropa?
Extrem wichtig. Immer mehr Unternehmen verlagern Aktivitäten von West nach Ost. Deshalb bauen wir schon heute ein starkes Partnernetzwerk auf, um in fünf bis zehn Jahren wettbewerbsfähig und strategisch bestens aufgestellt zu sein.
Welche Führungsprinzipien sind dir besonders wichtig?
Klare Strukturen. Keine Ausnahmen. Leitplanken, an denen sich Mitarbeitende orientieren können. Wachstum braucht Ordnung, Transparenz und Verlässlichkeit – nur so entsteht nachhaltige Entwicklung.
Was bedeutet für dich nachhaltiges Wachstum in der Arbeitsbühnen- und Staplerbranche?
Nachhaltiges Wachstum bedeutet nicht, einfach schneller oder größer zu werden als der Wettbewerb. Es geht darum, stabile Partnerschaften aufzubauen, Prozesse planbar zu gestalten und ein belastbares Netzwerk zu entwickeln. Strukturen müssen auch bei Marktschwankungen funktionieren – durch Qualität, Verlässlichkeit und eine klare Positionierung. Wachstum sollte organisch und strategisch erfolgen, nicht opportunistisch.
Wo siehst du Eurorent Network in drei Jahren – und welche Rolle willst du dabei spielen?
Ich sehe ein deutlich gewachsenes und noch enger zusammenarbeitendes Team. Neben Deutschland und Polen werden wir perspektivisch weitere Kolleginnen und Kollegen in zusätzlichen europäischen Märkten haben – beispielsweise in Dänemark, Schweden, Portugal, Spanien oder Tschechien. Unser Netzwerk wird breiter, internationaler und strukturell stärker aufgestellt sein.
Meine Rolle sehe ich darin, dieses Wachstum aktiv zu begleiten: Verantwortung bewusst zu übertragen, Strukturen zu festigen und das Team bestmöglich zu unterstützen. Wachstum entsteht durch Menschen, durch Vertrauen und durch klare Führung – genau darauf lege ich meinen Fokus.



